Wie sehr hat sich die Rolle des Goldes als KRISEN-ASSET aktuell verändert?
Der Ölpreis ist in den vergangenen Wochen wieder deutlich zurückgekommen – liegt aber weiterhin spürbar über dem Vorjahresniveau. Üblicherweise gilt Öl als verlässlicher Indikator für Krisensituationen. Die Frage drängt sich auf: Warum sehen wir beim Goldpreis aktuell trotz dieser Krisenlage keine vergleichbar starken Schwankungen?
Marktanalyst Nikola Draguljevic ordnet im Interview die wichtigsten Einflussfaktoren ein – vom starken US-Dollar über den anstehenden FED-Wechsel im Mai bis zur aggressiven Goldstrategie der ungarischen Zentralbank. Sein Fazit: Kurzfristige Bewegungen können in beide Richtungen gehen. Langfristig sprechen die fundamentalen Daten aber unverändert für steigende Goldpreise.
„Gold ist begrenzt – Währungen können unbegrenzt gedruckt werden. Das ist und bleibt der zentrale Vorteil von Gold." – Nikola Draguljevic
Das Interview gliedert sich in folgende Abschnitte:
| 00:00:00 | Ölpreis und Goldpreis – warum die Reaktionen auseinandergehen |
| 00:00:26 | Liquiditätsverschiebungen und das Gesamtbild |
| 00:02:00 | Starker US-Dollar und seine Wirkung auf den Goldpreis |
| 00:04:07 | Ausbleibende Zinssenkungen und der FED-Wechsel im Mai |
| 00:05:36 | Wahlen in Ungarn und die Rolle der Zentralbankkäufe |
| 00:07:29 | Die veränderte Rolle des Goldes |

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