Der scheinbare Widerspruch verwundert derzeit viele Anleger: Während sich geopolitische Spannungen verschärfen, der Nahostkonflikt schwelt und die wirtschaftliche Unsicherheit weltweit zunimmt, gibt der Goldpreis kurzfristig nach. Dabei vergessen viele, dass man Edelmetalle nicht ausschließlich als klassischen Krisenschutz verstehen darf .Der eigentliche Treiber sind Großinvestoren und Unternehmen, die zur Sicherung ihrer Liquidität gezielt Gold verkaufen.

Christian Trinker, Edelmetallexperte der Goldvorsorge, klärt im Interview auf, warum Gold derzeit teilweise gerade wegen der Krisen unter Druck steht. Er erläutert die Unterschiede zwischen Wirtschaftskrise und Währungskrise und ihre jeweils gegensätzliche Wirkung auf den Goldpreis, beleuchtet die Rolle des aktuellen US-Dollars und warum Konsolidierungsphasen historisch zu den besten Einstiegspunkten für langfristige Anleger gehören. Abschließend kommentiert er die aktuelle Prognose, die für 2031 einen Goldpreis von 8000 US-Dollar pro Unze in Aussicht stellt.

„Der Goldpreis fällt nicht trotz der Krisen, sondern teilweise gerade wegen der Krisen." – Christian Trinker

Das Interview gliedert sich in folgende Abschnitte:

00:00:00 Warum Gold gerade wegen der Krisen fällt
00:01:07 Wirtschaftskrise und Währungskrise im Vergleich
00:02:27 Der starke US-Dollar und seine Wirkung auf den Goldpreis
00:03:26 Rücksetzer als Einstiegschance für langfristige Anleger
00:04:17 Konsolidierungsphasen und der richtige Zeitpunkt
00:05:25 Prognose: 8000 Dollar bis 2031 und was wirklich zählt