Der Krisenmodus läuft auf Hochtouren – und trotzdem geht's mit dem Goldpreis weiter bergab. Was für viele Anleger wie ein Widerspruch wirkt, sorgt derzeit für ordentlich Verunsicherung: Eigentlich gilt Gold als der sichere Hafen schlechthin, doch der Rücksetzer, der seit Ende Januar anhält, will einfach nicht enden. Ein starker US-Dollar und die Erwartung der Märkte, dass die US-Notenbank die Zinsen länger hoch hält, drücken zusätzlich auf den Kurs. Wer jetzt nur auf die rote Zahl im Depot schaut, kriegt leicht das große Zähneklappern – dabei lohnt sich gerade jetzt der genaue Blick hinter die Kulissen.

Christian Trinker, Edelmetallexperte der Goldvorsorge, ordnet im Interview ein, warum der Goldpreis fällt – und weshalb das für langfristige Anleger keine schlechte, sondern eine gute Nachricht ist. Er erklärt, warum Gold nicht trotz der Krisen nachgibt, sondern teilweise gerade deswegen: Großinvestoren und Unternehmen verkaufen ihre Bestände gezielt, um Liquidität zu sichern – ein Zeichen von Druck, nicht von Schwäche des Edelmetalls. Trinker zeigt den entscheidenden Unterschied zwischen Wirtschafts- und Währungskrise auf, die gegensätzlich auf den Goldpreis wirken, und macht deutlich, warum Konsolidierungsphasen historisch zu den besten Einstiegspunkten zählen.

„Gold schützt vor der Inflation und Gold sollte man als Vermögensschutz sehen in erster Linie und nicht als Spekulation." – Christian Trinker

Das Interview gliedert sich in folgende Abschnitte:

00:00:00 Hintergründe für weitere Rücksetzer im Goldpreis
00:01:18 Wie es weiter geht - Notenbanken kaufen Gold
00:02:25 Chance für einen Investitions-Einstieg
00:04:50 Vorsicht vor Panik-Verkäufen
00:06:00 Die Gelegenheit für einen Einstieg jetzt nutzen