Geopolitische Spannungen, eine neue Inflationswelle und ein Goldpreis, der allein im Jahr 2025 über fünfzig neue Allzeithochs markiert hat – die Frage, wie viel des eigenen Vermögens tatsächlich in Edelmetalle fließen sollte, wird für immer mehr Anleger zur zentralen Entscheidung. Während die Kaufkraft des Bargelds spürbar abnimmt und die Inflationsrate in Österreich phasenweise auf über sieben Prozent gestiegen ist, beweist Gold im selben Zeitraum seine klassische Funktion als Inflations- und Vermögensschutz mit einer Wertentwicklung von mehr als hundert Prozent.

Nikola Draguljevic, Marktanalyst und Edelmetallexperte der Goldvorsorge, ordnet im Interview die aktuelle Lage ein. Er erklärt, warum geopolitische Krisen und Inflation den Goldpreis gleichermaßen befeuern, weshalb seine Kunden im Schnitt dreißig bis vierzig Prozent ihres Vermögens in Gold und Silber halten und warum es trotz neuer Allzeithochs auch jetzt nicht zu spät ist, in Edelmetalle einzusteigen.

„Gold ist am Ende des Tages Vermögensschutz. Es bewahrt den Wert, während Bargeld seinen Wert verliert." – Nikola Draguljevic

Das Interview gliedert sich in folgende Abschnitte:

00:00:00 Geopolitik und Inflation als Treiber des Goldpreises
00:01:42 Wie viel Vermögen gehört in Edelmetalle?
00:03:12 Steuerfreies Investment als zusätzliches Argument
00:03:55 Wenn das Kapital es zulässt: 80 Prozent und mehr
00:05:00 Neue Allzeithochs und die Frage nach dem richtigen Einstieg
00:06:40 Kaufstrategie der Zentralbanken als Vorbild für Privatanleger